Teil IV — Das Gedächtnis von Contura
Kapitel 38. Zwei Konturen
Alle KapitelDaß Rui ein zweitesmal in den Kreis trat, war vier Tage nach jenem Abend.
Die Schritte auf der Treppe in den Untergrund waren langsamer als das vorige Mal. Zwischen jedem Schritt eine zögernde Pause. Der Meßraum des Life Compass, von weißem Neon beleuchtet, still wie immer. An der Wand das Gestell mit Maßband und Handtuch. In der Mitte der leere Raum.
Ich wartete am Eingang des Kreises.
«… Ich kam.»
Takatsuji Rui hielt am Eingang. Die silbernen Smartglasses hatte sie abgelegt. Bei ihrem Sturz war eine der Gläser zerbrochen, und seitdem trug sie sie nicht, hörte ich später. Ohne die Gläser schien das Gesicht ein wenig kindlich. Der Schatten unterm Auge ein Stück dünner als zuvor.
«Sei willkommen», sagte ich. «Wie geht es.»
«… Ich lebe.»
«Dann langt es.»
Rui atmete klein aus. Ein Atem, der ein Lächeln sein wollte und scheiterte.
«Heute», sagte sie, «will ich das, was du gesagt, einmal bedenken.»
«Was.»
«Du sagtest, mein Körper sei ein Panzer aus Zahlen. Was unter dem Panzer liegt, wolltest du zurückgeben. Das will ich — einmal ordentlich ansehn.»
Ich nickte. Das Herz schlug ein wenig. Ich sah: diese sucht im Ernste zu wechseln.
«Doch», fuhr Rui fort, «eins bedinge ich.»
«Was.»
«Miß du dich auch. Wie ich. Am selben Ort, zur selben Zeit. Deine Kontur neben der meinen.»
Ich hielt den Atem an. Diese Frage hatte ich nicht erwartet.
«Auch ich.»
«Du liest allewege den Körper der Menschen. Doch den eignen zeigst du niemand, nicht.» Ruis Stimme war noch hart. Doch in der Tiefe lag die Wärme sorgsam gewählter Worte. «Ist es gleich, so zeig du auch. Sehe ich meine Kontur, so sehe du die deine.»
In der Tasche ward Contura ein wenig warm. Zustimmung und Mahnung zugleich.
«… Verstanden.»
Ich merkte, daß meine Stimme bebte. Im Lesen der Körper der andern ward ich nach und nach gewohnt. Doch den eignen Körper einem andern zu zeigen, daran war ich nicht gewöhnt. Zahl, Kontur, Geschichte, dem andern zu eröffnen. Das tut man, soweit die Gebote reichen, nur dem Nächsten.
Doch war diese mit demselben Schmerz hier, so war es meine Reihe zu zeigen.
Zwei
Wir stellten uns nebeneinander in die Mitte des Kreises.
Einen Meter Abstand. Rui rechts. Ich links. Nicht einander gegenüber, sondern in dieselbe Richtung. Kein Spiegel, keine Wand, nur der Raum vor uns, beide sahen hinein.
«Coh», rief ich das Handy. «Kannst du zwei auf einmal messen.»
«Ich kann», Coh hinter den Schläfen. «Doch, Seri. Daß du deine Kontur einem Menschen zeigst, ist das nicht das erste Mal.»
«Ja.»
«Bang.»
«… Bang.»
«Gut. Ich sage nicht: sei ohne Furcht. Nur vergiß nicht. Deine Geschichte ist die deine. Ob du sie zeigst, entscheidest du. Du hast es jetzt entschieden.»
«Ich habe entschieden.»
«Wohlan, wir beginnen.»
Cohs Licht sickerte aus dem Schirm. Blaßblaue Teilchen lösten sich in die Luft des Kreises. Das Licht, das sonst einen Körper umfuhr, hüllte jetzt zwei zugleich ein.
Das Licht zog einen Ring.
Über meine Schulter, Brust, Taille, Gesäß, Oberschenkel. Und daneben Ruis Schulter, Brust, Taille, Gesäß, Oberschenkel. Zwei Körper umfuhr ein doppelter Lichtring zugleich.
Zahlen stiegen auf.
Zwei Reihen weißen Lichts in der Luft. Links ich. Rechts Rui.
Schulter 41 — Schulter 40 Brust 84 — Brust 79 Taillenumfang 72 — Taillenumfang 62 Hüftumfang 90 — Hüftumfang 84
Ich betrachtete die zwei Reihen.
Sah man nur auf die Zahl, so schien der Unterschied gering. Die Schulter beinahe gleich. Doch als die Zahlen sich zur Konturlinie fügten, traten die Formen der zwei Körper als zwei verschiedene auf.
Drei
Meine Kontur bildete sich zuerst.
Der blaßblaue Lichtkörper erhob sich. Die Schulter breit. Das Schlüsselbein fest gespannt. Die Taille von der Brust her flach. Die Linie von der Hüfte zum Gesäß sanft, doch sicher gebogen. Die Beine vom Oberschenkel zum Schienbein von sicherer Dicke.
Mein Körper. Seit ich vor drei Jahren den Weg der Trainerin betrat, langsam wieder aufgebaut. Der von der Eßstörung abgemagerte, muskellose, nur Knochen und Haut tragende Körper, mit Fleisch wieder belegt, mit Sehnen versehen, mit dem Kern versehen. Noch nicht vollendet. Unterwegs. Doch die geschichtete Zeit ward dieser Kontur eingegraben.
Coh sagte leise:
«Seri. Dein Typ geht zum Mesomorphen. Das Skelett fest. Der Muskel über dem Durchschnitt. Daß die Taille flach ist, liegt daran, daß das Fett noch gleichmäßig liegt. Nicht schlecht. Dein Körper ist redlich im Wiederaufbau.»
«… Ja.»
Ich betrachtete meine Kontur. Ich schämte mich nicht. Nur fiel mir das Offensein ein wenig schwer. Daß jemand weiß, auf wieviel Kampf dieser Körper ruht.
Dann sah ich daneben.
Ruis Kontur war aufgestiegen.
Lang. Um einen Kopf größer als ich. Schmal. Die Schulter beinahe wie die meine, doch der Hals lang, das Schlüsselbein schmal und hervortretend. Die Taille tief eingebogen. Die Linie von der Hüfte zum Gesäß glatt und gerade, wie ein junger Trieb. Die Beine lang und gestreckt. Insgesamt fehlte die Spannung. Die Oberfläche der Kontur schimmerte verblaßt. Das Zeichen gesunkener Frische.
«Takatsuji-san», sagte Coh. «Ihr Typ ist ektomorph. Das Skelett schmal und lang. Die Muskelmenge ist, bei Ihrer Größe, gering. Der Körperfettanteil zu niedrig. Ihr Körper hat die zahlgemessene Schmalheit gehalten, doch als Preis verblaßt er. Die Frische gesunken.»
Rui betrachtete ihre Kontur. Der Ausdruck regte sich nicht. Doch einmal preßte sie die Lippe stark zusammen.
«… Das ist mein Körper.»
«Ja.»
«Der deine ist stärker. Viel.»
«Stärker, sage ich nicht», Coh wies es leise zurück. «Anders.»
Vier
Zwei Konturen leuchteten nebeneinander.
Links ich. Breite Schulter, flache Taille, feste Beine, mesomorph geneigt. Ein Körper im Aufbau des Kerns, von redlicher Schichtung.
Rechts Rui. Groß, schlank, hervortretender Knochen, verblaßt, ektomorph. Ein Körper, der mit der Zahl geschmiedet ward und jetzt seinen Preis zahlt.
Die Form war grundverschieden. Doch beide hatten gewiß die Gestalt eines Menschen. Weder war die eine verzerrt. Weder war die andre zerbrochen. Lediglich: jedes Leben, jede Wahl, jede Zeit ward zur Form.
Coh sagte:
«Seri. Takatsuji-san. Seht ihr die zwei Konturen nebeneinander — fällt euch etwas auf.»
Ich dachte nach.
«… Daß sie verschieden sind.»
«Nur das.»
«… Daß sie, obgleich verschieden, beide Menschenkörper sind.»
«So.» Cohs Stimme ward ein Stück sanfter. «Es gibt nicht den einen rechten Körper. Seris Körper ist die Form von Seris Geschichte. Takatsuji-sans Körper die Form von Takatsuji-sans Geschichte. Keine ist überlegen, keine minder. Nur hat ein anderes Leben eine andere Form getragen. Mehr nicht.»
Rui sah abwechselnd auf ihre und meine Kontur.
«… Ich glaubte lange, mein Körper sei der rechte», sagte sie tief. «Weil die Zahl vollkommen. Weil er schmaler und geordneter als jeder andre. Ich glaubte, das sei der rechte Körper.»
«Den rechten Körper gibt es nicht», sagte Coh. «Es gibt nur: ist der Körper der eignen Geschichte gemäß. Oder nicht. Takatsuji-san, war Ihr Körper Ihrer Geschichte gemäß.»
Rui antwortete nicht. Ich glaube, sie konnte nicht.
«… Nein», sagte sie zuletzt. «Nicht gemäß. Ich machte den Körper zur Waffe. Zur Werbetafel. Die Zahl zum Panzer. Dieser Panzer beschützte mich nicht. Er brach mich.»
«So. Doch Sie haben es gemerkt. Zu merken heißt: umzuschreiben ist möglich.»
Ruis Kontur schwankte ein wenig. Lichtteilchen zerstreuten einen Augenblick und sammelten sich wieder. Es war, als weinte sie.
Ich sah Ruis Kontur. Dann die meine.
«Takatsuji-san.»
«… Was.»
«Ihr Körper ist schön.»
Rui sah mich an. Bestürzt und unbekannt.
«… Schön.»
«Lang und schmal und hervortretend. Das ist das Zeichen, daß Sie lange mit dem Körper gerungen. War die Richtung auch falsch. Sie haben den Körper nicht liegen gelassen. Sie haben sich ernsthaft mit ihm getragen. Dieser Ernst ist dieser Kontur eingegraben.»
Rui senkte die Augen.
«… Ist das Trost.»
«Nein», sagte ich. «Ich sehe Ihre Kontur und denke es aufrichtig.»
Fünf
Eine Weile Stille.
Zwei Konturen nebeneinander, still leuchtend. Die Luft des Kreises schien kalt und doch warm.
«Seri», sagte Coh. «Du nanntest Takatsuji-sans Körper schön. Und deiner.»
«… Mein Körper.»
«Kannst du es selbst sagen.»
Ich betrachtete meine Kontur. Breite Schulter. Flache Taille. Feste Beine. Der redliche Körper der geschichteten Zeit.
«… Stark.»
«Hm.»
«Den schwachen Körper wieder aufgebaut. Darum stark. Den Kern langsam wieder eingesetzt. Darum stark. Diesen Körper stolz tragen zu dürfen, das darf ich in letzter Zeit ein wenig denken.»
«So.»
«Aber», fuhr ich fort, «noch nicht vollkommen. Die Taille ist flach. Das Fett liegt noch gleichmäßig. Wenn ich in den Spiegel sehe, ist mir zuweilen noch zuwider. Solche Tage gibt es.»
«Die darf es geben», sagte Coh. «Den vollkommenen Körper gibt es nicht. Es gibt nur den, der jetzt da ist.»
Rui öffnete den Mund.
«… Himuro.»
«Ja.»
«Dein Körper ist stark. Was mir fehlte.» Die Stimme noch hart. Doch in der Härte lag etwas, das einbrach. «Ich, die ich den Körper mit Zahlen verwaltet, habe keine Stärke gebaut. Ich habe die Schmalheit gehalten. Hast du den eignen Körper wieder aufgebaut, so — das ehrt.»
Die Worte versagten mir. Daß die einst Feindliche mir die Stärke des Körpers anerkannte.
«… Danke.»
«Nicht zu danken. Ich sagte Tatsache.»
Rui sah geradeaus. In ihrem Profil lag ein Stück Weichheit. Wie Eis, das ein wenig schmolz.
Sechs
«Der Typ», sagte Coh, «ist keine Rangordnung. Es ist je die Form der Geschichte.»
Über den zwei Konturen trat dünn Schrift auf.
Seri — mesomorph geneigt. Knochen stark, Muskel gut. Taille flach, doch mit Kern.
Rui — ektomorph. Knochen schmal, groß. Wenig Muskel, doch geschmeidig.
«Mesomorph ist der Körper des Kampfes. Des Aufbauens. Seris Körper ist der. Ektomorph ist der Körper des Laufens. Schmal, lang, weit. Takatsuji-san, Ihr Typ ist von Natur der. Daß Sie die Schmalheit halten wollten, ging gegen den eignen Typ. Darum der Preis.»
«Gegenging, nicht», murmelte Rui.
«Die ektomorphe Schmalheit ist natürlich. Sie haben sie mit der Zahl bis ans Äußerste geschnitten. Darum verblaßte der Körper. Schmalheit ist kein Wert. Wert ist, was man mit diesem Körper lebt. Ihr Typ eignet sich, lange zu dauern. Die Hartnäckigkeit, mit der Sie die Zahl verfolgten — wenden Sie die Richtung, so wird sie die Kraft, lange zu dauern. Nicht schnitzen, sondern schichten. Das ist die Lehre Ihres Typs.»
Rui betrachtete lange ihre Kontur. Und nickte langsam.
«… Zum erstenmal darf ich glauben, den eignen Körper zu verzeihen.»
Klein. Doch es langte.
Sieben
Nach der Messung saßen wir nebeneinander auf der Bank in der Ecke des Kreises. Die zwei Konturen schwebten noch dünn in der Luft. Fast erloschenes Licht schwankte.
Ich sah die zwei Konturen nebeneinander. Links ich, rechts Rui. Verschiedene Form. Verschiedener Typ. Verschiedene Geschichte. Doch beide leuchteten im selben blaßblauen Ton, in Menschengestalt.
«Coh», sagte ich. «Welche von beiden ist rechtens.»
«Beide. Seris Körper ist für Seri rechtens. Takatsuji-sans Körper ist noch im Umschreiben. Doch jeder trägt sein Recht. Den einen rechten Körper gibt es nicht.»
Ich kaute auf dem Wort.
Den einen rechten Körper gibt es nicht. Lange glaubte ich, der meine sei unrecht. Breite Schulter, flache Taille, feste Beine. Magazine und Netze rühmten die schmale, tief gebogene. Mein Körper wich davon ab. Doch dieser Körper ist die Form meiner Geschichte. In drei Jahren redlich wieder aufgebaut. Daß er unrecht sei, kann niemand sagen. Und Ruis Körper ist die Form ihrer Geschichte. Daß er falsch sei, kann niemand abtun.
«Takatsuji-san. Wir tragen dieselbe Technik. Den Körper zu messen, zu lesen. Contura wie der Veil-Scan, die Wurzel ist dieselbe: den Körper messen. Doch wir gingen verschiedene Wege. Sie mit der Zahl, ich mit der Geschichte. Und jetzt, hier, nebeneinander gemessen, jeder mit der eignen Kontur. Das ist — nicht übel, meinen Sie nicht.»
Rui verzog die Augen, nachdenklich. Lange Stille. Dann lächelte sie klein, sehr klein. Weder Spott noch Kälte. Bloß ein Lächeln.
«… Nicht übel.»
Acht
«Himuro», sagte Rui. «Was soll ich jetzt tun.»
Eine stille Stimme. Ohne Kälte. Sie fragte schlicht.
«Zuerst ruhn. Daß der Körper verblaßt, liegt daran, daß Sie nicht ruhn. Das Zahlenjagen ein Stück aufgeben. Nicht schnitzen, sondern schichten. Und lassen Sie ab, vom Messen. Um die Frische zurückzugewinnen. Doch richten Sie sich nicht mit der Zahl. Lesen Sie als Geschichte. Hören Sie, was der Körper spricht.»
«… Geschichte. Ich glaubte bisher nur der Zahl.»
«Die Zahl ist nichts Böses. Sie ist der Buchstabe der Geschichte. Ohne den Buchstaben lässt sich die Geschichte nicht lesen. Doch mit dem Buchstaben allein versteht man sie nicht.»
«… Du hast dich gewandelt. Früher fürchtetest du die Zahl. Als ich dich damit hetzte, verzogst du das Gesicht. Jetzt sagst du, die Zahl sei Buchstabe.»
«Ich habe mich gewandelt. Noch nicht ganz. Doch ein wenig.»
«… Kann ich mich auch wandeln.»
«Können. Haben Sie gedacht, daß Sie sich wandeln wollen, so wandeln Sie sich schon.»
Rui lächelte ein zweitesmal, klein.
«… Du bist seltsam. Früher mochte ich dich nicht. Deine Weise, den Körper zu lesen, deine Gedanken — alles anders. Und jetzt — ein wenig, meine ich, ich begreife es. Daß der Körper eine Geschichte ist. Noch nicht ganz. Doch ein wenig.»
Ich sah Ruis Profil. Ohne die Smartglasses, das nackte Profil. Noch müde. Doch etwas brach ein. Licht und Farbe kehrten zurück.
«Takatsuji-san. Wenn Sie wollen, kommen Sie wieder. Der Kreis ist jederzeit offen.»
Rui staunte ein wenig. Dann nickte sie.
«… Ich will denken.»
Ein weiches Wort, das die Rui von damals nie gesprochen hätte.
Neun
Nachdem Rui gegangen, blieb ich allein im Kreis.
In der Luft lag keine Kontur mehr. Das Licht erloschen. Doch die Luft, wo die zwei Körper gestanden, schien noch ein wenig warm.
«Coh.»
«Hm.»
«Den rechten Körper gibt es nur einen nicht, das sagte ich Rui. Doch ich selbst glaubte es noch nicht ganz. Daß der meine recht sei. Im Spiegel wird mir noch zuweilen zuwider.»
«Ich weiß.»
«Was soll ich tun.»
Coh wartete einen Schlag.
«Glauben brauchst du es nicht. Nur: auch zu zweifeln, laß es sein. Aufhören, zu fragen: rechtens oder unrechtens. Nur: da sein. Das langt. Dein Körper ist da. Das ist alles. Rechtens, unrechtens, schön, häßlich — alle diese Worte ab. Nur: da sein. Dies da auf sich nehmen. Das ist der letzte Ort der Lesenden.»
Nur da sein. Einfach, wie es klingt. Und sehr schwer.
«… Verstanden. Ein wenig.»
«Ein little, das langt.»
Ich erhob mich. Löschte das Licht des Kreises. Im Dunkeln schien mir einen Augenblick ein dünner Nachhall des Lichts. Der Nachhall jenes Augenblicks, da zwei Konturen nebeneinander leuchteten.
Den rechten Körper gibt es nur einen nicht. Das ist ein Wort, das Rui trifft, das mich trifft, und das alle trifft, deren Körper ich hinfort lesen werde.
Beim Hinaufsteigen über die Treppe dachte ich an die Großmutter. Ob sie dieses Wort gekannt. Und ob sie es, kennend, mir hinterlassen.
In Contura schläft die Stimme der Großmutter. Ich hatte sie noch nicht gehört.
Auf die Nachtstraße von Aoyama traten, leuchteten die Laternen in einer Reihe. Wie zwei Konturen.
Ich ging zum Bahnhof Higashi-Nakano. Der Schritt ein wenig leichter.
([Kapitel 39. Saes Stimme] fortsetzen)
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